Peter Rosegger

Biographisches:

Peter Rosegger erblickte in Alpl bei Krieglach das Licht der Welt. Nachdem Rosegger bereits in seinen Jugendjahren immer wieder kleine literarische Stücke geschrieben hat, veröffentlicht er 1869 sein erstes Buch „Zither und Hackbrett“. 1876 übersiedelte der Autor nach Graz und gründete dort die Monatszeitschrift „Heimgarten“. Zwischen 1877 und 1881 widmete Rosegger sich unermüdlich der Schriftstellerei. Bis 1881 veröffentlichte er 30 Bände und das Lebenswerk des Heimatdichters umfasst insgesamt 43 Bände. Ab 1881 sind Bücher zwar immer noch sein Leben, jedoch werden auch soziale Projekte immer wichtiger für ihn. Im „Heimgarten“ startete er einige Spendenaufrufe, denen zahlreiche Leute folgten. Mit diesem Geld finanziert er Schulen und Kirchen. Im Jahr 1918 stirbt Peter Rosegger im Alter von knapp 75 Jahren in seinem Landhaus in Krieglach.
Peter Rosegger war Zeit seines Lebens ein heimatverbundener Mensch, wie auch seine Werke wie „Die Alpler in ihren Wald- und Dorfgestalten“ und „Volksleben in der Steiermark – Charakter- und Sittenbilder“ unschwer erkennen lassen. Peter Roseggers Werke werden noch heute international (Übersetzung in 22 Sprachen), aber vor allem hier in der Steiermark sehr geschätzt. Sein Weg zum Schriftsteller war jedoch kein einfacher.

 

Bezug zum Ausseerland:

Peter Rosegger hat einen großen Beitrag zur Steiermärkischen Raiffeisenbank beigetragen. Wenn die Intentionen Peter Roseggers und die Raiffeisenidee in so großem Ausmaße übereinstimmen, ist es schlüssig, dass die Raiffeisenbank Steiermark gerne die Förderung der „Peter Rosegger“ Landesausstellung 1993 in diesen schönen Regionen unseres Heimatlandes in die Tat umsetzte. Er fuhr liebend gern ins Ausseerland und zum Grimming, wo er dann über den mächtigen Berg folgenden Satz schrieb: „Gegen Osten ragt der Grimming, welcher von hier aus gesehen die Gestalt eines auf seinen Hinterfüßen sitzenden, ungeheuren Löwen hat.“

 

Verwendete Literatur:

Schöpfer, G.: Peter Rosegger. Steirische Landesausstellung 1993. Waldheimat. 8. Mai bis 31. Oktober,Graz 1993

 

Verfasserin:

Angela Bialek

 

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