Hugo von Hofmannsthal

Biografisches:

Hugo von Hofmannstahl wurde als Sohn des gleichnamigen Juristen und Bankier Hugo von Hofmannsthal am 1. Februar 1874 in Rodaun bei Wien geboren. Der älteste Sohn von Hugo von nahm sich am 13. Juli 1929 das Leben. Hugo von Hofmannsthal starb zwei Tage danach, kurz vor der Beerdigung, am 15. Juli 1929. Er studierte an der Universität in Wien. Sein berühmtestes Werk  ist, „der Jedermann“.

Hugo Laurenz August Hofmann, Edler von Hofmannsthal genannt Hugo von Hofmannsthal war ein österreichischer Schriftsteller, Dramatiker, Lyriker, Librettist sowie Mitbegründer der Salzburger Festspiele. Er gilt als einer der wichtigsten Repräsentanten des deutschsprachigen Fin de siècle und der Wiener Moderne. Seine Familie ist von böhmisch-jüdischer-lombardischer Herkunft. Er ging auf das Gymnasium in Wien und 1892 begann er mit einem Jurastudium, ab 1895 Romanistik; 1891 begegnete er das erste Mal Stefan George.1900 lernte Hugo den Komponist Richard Strauß kennen; ab 1906 arbeitete er mit Richard Strauß zusammen, der seine Operntexte vertonte. Seine Opernlibretti z.B.: » Der Rosenkavalier« und seine Kommissen gelten bis heute als außerordentlich wirkungsvoll. Seit 1919 war er mit dem Maler Müller-Hoffmann Wilhelm gut befreundet. Er hatte auch gute Briefkontakte mit Künstlern, wie zum Beispiel: Carl Jako Burckhardt, Thomas Mann und Arthur Schnitzler. 1918: Weltkrieg endete mit der Donaumonarchie. Für den konservativen Hofmannsthal war dies ein persönlicher Schlag von dem er sich nie erholte.

Bezug zum Ausseerland:

Bereits 1568 scheint das Bärnmoos im Urbar des „ Presll- und Illinggutes“ als „ eine Wiesen unter dem Tressenstein, genannt das „Parmoß“, auf. Zu dieser zauberhaften Wiese inmitten des Waldes zog es viele musischen Menschen wie auch Hugo von Hoffmannsthal. Er verbrachte die Sommermonate ab 1908 zehn Jahre im „ Rennerstügergütl“, dem heutigen Gasthof Stieger. Aus Platzgründen übersiedelte er mit seiner fünfköpfigen Familie in einen Bauernhof in Obertressen. Von hier hatte er nur einen kurzen Anstieg über die Wiese, durch den Wald zum Bärnmoos, dem Ort, der für seine schöpferische, geistige Arbeit unendlich wichtig war. Hier hatte er die literarischen Eingebungen für den „Rosenkavalier“, „Adriane auf Naxos“ und den „Jedermann“. Es wurde sogar ein Haus nach ihm benannt, das nannte man die Villa von „Hugo von Hofmannsthal“.

Verfasserin: Marlene Lichtenegger

Hugo von Hofmannsthal

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