Wilhelm Kienzl

Biographisches:

Wilhelm Kienzl wurde am 17. Jänner 1857 in Waizenkirchen, Oberösterreich geboren und starb am 13. Oktober 1941 in Wien. Er war Komponist, Opernkapellmeister, Librettist und Schriftsteller. Seine Gattin war Pauline Hoke, eine Sängerin. 1921 heiratete er seine zweite Frau. Sein Bruder, Hermann Kienzl war Lyriker und Dramatiker. Er selber studierte Philosophie und Musikwissenschaft. Wilhelm Kienzl arbeitete 1879 in Bayreuth unter Richard Wagner, wurde danach Opernkapellmeister in Amsterdam, Krefeld, Hamburg und Graz und lebte ab 1917 in Wien. Bekannt wurde er durch seine volkstümlichen Opern „Der Evangelimann“ (1895) und „Kuhreigen“ (1911). Er schrieb die Melodie zur Bundeshymne der 1. Republik.

Bezug zum Ausseerland:

Wilhelm Kienzl war der Komponist, der sich am längsten in Aussee aufhielt. 30 Jahre war er regelmäßig jedes Jahr drei Monate in Bad Aussee wo er in der Wasnerin wohnte. In Bad Aussee hat er sein bekanntestes Werk, „Der Evangelimann“, fertiggeschrieben. Seine „Quelle“ war der nach ihm benannte Evangeli-Hein, wo er auch den Evangelimann fertigschrieb. Er war ein guter Freund von Rosegger. Nach Wilhelm Kienzl wurde auch die Musikschule in Bad Aussee benannt (Wilhelm-Kienzl-Musikschule). Auch gibt es eine Wilhelm Kienzl Straße in Bad Aussee.

Verfasser: Herwig Bauer

Wilhelm Kienzl

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